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Halo-Erscheinungen entstehen durch Lichtbrechung oder -spiegelung an Eiskristallen. Diese haben eine hexagonale Grundstruktur und bilden dann Eissäulen oder Eisplättchen heraus. Gleichzeitig können die Eiskristalle unterschiedlich im Raum orientiert sein: sie können willkürlich rotieren, sich horizontal ausrichten oder sogar doppelt ausgerichtet sein. Je nach Strahlendurchgang oder Spiegelungsfläche ergeben sich viele unterschiedliche Halo-Erscheinungen.
Die häufigsten sind 22°-Ringe und Nebensonnen. Aber auch andere Erscheinungsformen lassen sich beobachten. Dabei unterscheidet man auch nach den Lichtquellen. So entstehen Halos im parallelen und im divergierenden Licht. Letztere sind nur bei Temperaturen deutlich unter Null Grad zu beobachten. Sie werden in Deutschland selten beobachtet.
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