Regenbögen (zumindest der primäre und sekundäre Regenborgen) haben den Sonnengegenpunkt zum Mittelpunkt. Je höher die Sonne steigt, desto tiefer wird der Mittelpunkt. Steigt die Sonne über 42°, was im Sommer kein Kunstwerk ist, dann verschwindet der ganze Regenbogen im Boden. Er kann dann nur noch zwischen Auge und Boden entstehen, also beim durchschnittlich hoch stehenden Menschen i.d.R. nur auf 1,60m Länge. Das ist zu wenig um unter gewöhnlichen Bedingungen sichtbar zu werden.

Steht die Sonne noch knapp niedriger als 42°, dann schaut der Regenbogen leicht gewölbt aus dem Erdboden heraus. So wie auf folgenden Bildern.

Nordsee, 22.06.2008

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